Feb 16 2007

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Torsten Feld

Ernst Zündel - Kommentar(e)

Veröffentlicht um 14:55 in Allgemein

Trigami

Ernst Zündel wurde am 24. April 1939 in Calmbach, Baden-Württemberg geboren. Nachdem er mit 19 Jahren nach Kanada emigrierte, schloss er sich den Faschisten an und wurde zu einem "Holocaust-Leugner". Er gründete einen eingenen Verlag in Toronto und verbreitete Schriften und Videos.

Am 24. Februar 2003 wurde Zündel in den USA verhafte, da er gegen di amerikanischen Einwanderungsbestimmungen verstieß und wurde am 19. Februar 2003 nach Kanada abgeschoben.� Bemerkenswert, da seine Aufenthaltsberechtigung in Kanada längst abgelaufen war. Um der Auslieferung nach Deutschland, aufgrund eines Haftbefehls wegen Verdachts auf Volksverhetzung von 2003, zu entfliehen, beantragte er Flüchtlingsstatus in Kanada.� Am 24. Februar 2005 bewilligte die kanadische Justiz Zündel nach Deutschland auszuliefern, so dass er am 01. März 2005 in Frankfurt festgenommen wurde.� Seitdem saß er in der JVA Mannheim in U-Haft, bis er gestern (15. Februar 2007) vom Landgericht Mannheim zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. (Daten aus Wikipedia)

Zitat Spiegel: "In seinem Schlusswort hatte Zündel beantragt, das Gericht möge eine unabhängige internationale Gutachterkommission einsetzen, um den Holocaust zu untersuchen. Sollte diese die bisher historisch bekannte Vergasung der Juden bestätigen, "werde ich mich in einer Pressekonferenz öffentlich bei Juden, Israelis und der Welt entschuldigen", sagte Zündel."

Auf der Seite von David Duke, ehemaliger US-Abgeordneter des Staates Louisiannas, ist ein Bericht ("Shame on Germany") zu lesen, in welchem er Zündel verteidigt und den deutschen Staat und die deutsche Justiz verurteilt. Er schreibt: "Germany has committed a criminal, illegal, unjust and cruel act of imprisonment of an elderly man that is not guilty of any crime but who has relied on the principle of freedom of speech which Germany and many other nations say is sacred but then deny. Germany’s imprisonment of this dissident is a disgrace. Every nation and every political leader who believes in human freedom should protest this archaic, despicable act." und fordert jeden Menschen, unabhängig vom Wohnort der seinen Artikel ließt, dazu auf, ein Protestschreiben an die lokale deutsche Botschaft zu schicken. Weiterhin fordert er die deutschen Bürger jeglicher politischer Richtung dazu auf, in einem Sturm des Protests gegen diesen "grausamen Akt gegen die Menschenrechte und Freiheit" vorzugehen.

Man kann gespaltener Meinung bzgl. dieses Themas sein. Jedoch finde ich, dass dieses Thema einen Blogeintrag verdient.

Trigami
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Eine Antwort bisher.

Ein Kommentar to “Ernst Zündel - Kommentar(e)”

  1. dKpon 17 Feb 2007 at 20:39 Reply to this comment 1

    Hmm.. Kann man hier quoten? Oder im Falle des nicht funktionierens wenigstens editieren? Keine Ahnung.. Verzeiht mir also, wenn hier ein Quote ist, der nicht als solcher angezeigt wird. Denn in dem Falle hats nicht geklappt und ich konnte es nichtmal per Edit entfernen. ^^

    Man kann gespaltener Meinung bzgl. dieses Themas sein. Jedoch finde ich, dass dieses Thema einen Blogeintrag verdient.

    Das hat es definitiv.. Auch wenn ich der erste bin, der sich dazu äußert.. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird meine Meinung - wie gewohnt - polarisieren.

    Wenngleich ich nicht viel von faschistoidem (wie auch autonomem) Gedankengut halte, kann ich hier gut die Sicht des Amerikaners nachvollziehen.

    Zündel mag was seine Ansichten betrifft reichlich fehlgeleitet sein, dennoch hat er sich in diesem Lande nichts zuschulde kommen lassen. Weshalb kann er dann also hier verurteilt werden?
    Aufgrund seiner vermutlich immer noch gültigen deutschen Staatsbürgerschaft? Okay, die angeblichen Verbrechen beging er aber in einem anderen Land, ja sogar auf einem gänzlich anderen Kontinent. Warum kümmern die sich nicht darum?

    Ach richtig, weil im Grunde alle Länder - mit Ausnahme von Deutschland - straffällige Einwanderer in ihr Ursprungsland abschieben, anstatt sie im eigenen Land zu inhaftieren und somit die Gesellschaft mit weiteren Steuern zu belasten.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema.. Wie gesagt, in Deutschland hat Zündel - dem Bericht zufolge - nichts verbrochen, weshalb man ihn in irgendeiner Weise belangen könnte. Wenn er in einem anderen Land faschistisches, antisemitisches Gedankengut verbreitet, ist es das Problem des betroffenen Landes und geht uns im Grunde rein gar nichts an.

    Wir propagieren das Recht auf freie Meinungsäußerung, wie der amerikanische Abgeordnete so treffend beschrieben hat. Möge ein Mensch auch Unrecht mit seiner Meinung haben, so steht sie ihm dennoch zu.

    Müssen wir uns von Seiten eines Gerichtes bevormunden lassen, indem es uns unterstellt, daß wir naiv genug sind den Reden eines verblendeten Menschen Glauben zu schenken?

    Will uns das Gericht also für dumm verkaufen?

    Zündel hat mit seiner Forderung hier vor Gericht sicher provoziert, das steht wohl außer Frage.
    Die Taten eines Menschen, welche er in einem anderen Land angeblich begangen haben mag hierzulandes gerichtbar zu machen, ist meines Erachtens nach allerdings beschämend.

    dKp

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