Computerbild dreht nun völlig hohl
// December 17th, 2008 // IT, Security
Dass man von der Computerbild generell nicht viel halten kann / darf, ist mittlerweile den meisten klar. Jetzt krönen sich die Autoren der Computerbild selbst zum DAU.
In dem Artikel "Virenalarm: Zero Day greift an" wird von einem Computerschädling "Zero Day" berichtet. Leider hat der Autor nicht verstanden, dass Zero Day kein Name eines Schädlings (wie z.B. Blaster oder Melissa) ist, sondern einen Exploit bezeichnet, der an dem Tag erscheint, an welchem auch die Sicherheitslücke bekannt wird.
Hier die Erklärung zur Bedeutung Zero-Day-Exploit auf Wikipedia:
Ein Exploit, das vor dem oder am selben Tag erscheint, an dem die Sicherheitslücke (Neudeutsch Zero-Day-Lücke) allgemein bekannt wird, nennt man Zero-Day-Exploit (0-Day-Exploit, 0day). Die Gefährlichkeit dieser Exploits rührt daher, dass zu diesem Zeitpunkt kaum ein Hersteller bzw. Entwickler in der Lage ist, die Sicherheitslücke sinnvoll und umfassend mittels eines Patchs zu schließen. Das hat zur Folge, dass diese Exploits meist umgehend zum Einsatz kommen.
Ein solcher Angriff wird als Zero-Day-Attacke bezeichnet. Zero-Day-Attacken sind effizient, weil sie schnell und oft großflächig, automatisiert eine neue Sicherheitslücke ausnutzen, bevor für die Firewall- und Anti-Virus-Software die benötigten Signaturen bereitstehen. Um die Zeitspanne bis zur Verfügbarkeit der Signaturen möglichst klein zu halten, setzen Firewall- und IDS-Hersteller oft Prämien für neu gemeldete Sicherheitslücken aus.
Schon doof, wenn man sich dümmer macht, als man sowieso schon ist...
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Computerbild dreht nun völlig hohl...
Computerbildautor hält "Zero Day" für den Namen des Exploits, welcher zurzeit den Internet Explorer bedroht. Leider handelt es sich hier nicht um einen Namen, wie z.B. den bekannten Viren bzw. Würmern Blaster und Melissa, sondern um eine spezielle...
Harhar, ich muss so lachen!
Einfach geilo

Sitzen da überhaupt Redakteure mit Fachkenntnissen drin?
Einfach lustig. Muss immernoch lachen
Scheinbar nicht. Aber mal im Ernst... war das jemals anders?
Das passt ja zum Niveau der gesamten "BILD"-Zeitungsreihe. Testsieger wird, wer am meisten zahlt, und um Fachkenntnis brauchen sich die Redakteure nicht zu kümmern. Die kriegen gesagt, was sie zu schreiben haben. Und wenn dann mal einer sein eigenes Ding machen will, kommt sowas bei raus. Köstlich
Ich finde es einfach nur schade, dass so viele Leute das glauben, was in der Computerbild steht. Dadurch entsteht nur gefährliches Halbwissen und jeder meint er wäre ein Experte...
[...] ich grade auf yigg und Feldstudie.de lese hat ComputerBild statt Informatik-Praktikanten ein paar Hausfrauen angeheuert, die über die [...]
Tja. Genauso doof, wenn man beim Lesen des Artikels nicht sieht, daß dieser nicht von Computerbild stammt sondern von der dpa (Deutsche Presse Argentur) geliefert wurde und auf diversen anderen Seiten (Stern, Handelsblatt, etc.) der Text ebenfalls steht.
Ist ja noch schlimmer... ohne Prüfung und Korrekturlesen einen Artikel in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen, der von Laien verfasst wurde.
Und auf mehr als genug anderen Fachzeitungen: netzeitung.de z.b. Nicht immer auf computerbild.de rumhacken.
Netzeitung.de ist keine Fachzeitschrift. Sie behandelt nahezu alle Themen gleichermaßen. Hat schon seine Gründe, warum keiner aus der Branche die Computerbild liest. Ist halt nicht mehr oder minder als die anderen Bild-Ableger...
Sie haben ihren Fehler wohl mittlerweile selbst bemerkt und den Beitrag umgeschrieben.
[...] Klatsch und Tratsch der Computer und TYPO3-Welt geschaut. Und dabei ist mir ein Beitrag im Blog von Feldstudie.net aufgefallen, der auf einen Fehler in der aktuellen Computerbild [...]
Der Redakteur muss sich mit Vulnerabilities und Security nicht unbedingt auskennen, jedoch sollte man Englisch Grundkenntnisse haben und einfache Beziehungen der Wörter verstehen (wollen).
Sehr witziger Bericht, danke dafür. War echt nett zu lesen.
Danke. Freut mich, dass Dir mein Artikel gefallen hat.
Allerdings bin ich der Meinung, dass man schon Ahnung von der Materie haben und recherchieren sollte, wenn man für eine 'Fachzeitschrift' Artikel schreibt.