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Der Pate 2 – Godfather Review

// April 14th, 2009 // Spiele

pate2-godfatherIn der Pate 2 - The Godfather spielt man Domenic, ein wichtiges Mitglied der Corleone Familie. Nach dem Intro zu Beginn des Spiels, welches auf Cuba stattfindet, findet man sich in New York wieder, wo man die Aufgabe bekommt, sich selbst einen Namen zu machen.

Ab hier geht es darum, sogenannte Racks von verfeindeten Familien einzunehmen und zu verteidigen. Bei diesen Racks handelt es sich um Läden verschiedener Arten, wie z.B. Bordelle, Schrottplätze, Geldwäschereien, Casinos, etc. Nimmt man alle Racks einer bestimmten Art ein, hält man den Crime Ring für dieses 'Gewerbe'. Dies schaltet dann Boni frei, die einem das Leben im Spiel leichter machen. So erhält man z.B. für den Prostitutionsring in New York Schlagringe, welche einem in Nahkämpfen Vorteile verschaffen oder für den Diamantschmuggelring in Florida kugelsichere Westen, welche die Hälfte des Schadens von Pistolen und Gewehren absorbieren.

godfather2_1Unterstützung erhält man von sogenannten Soldaten der Familie welche die unterste Ebene der Hierarchie bilden. Jeder dieser Familienmitglieder hat zu Beginn (normalerweise) eine Fähigkeit, welche er im Laufe des Spiel des öfteren einsetzen muss. Je nach Fähigkeit ist der Soldat dann in der Lage Feuer oder Sprengsätze zu legen, Safes zu knacken, Zäune aufzuschneiden, Türen einzutreten, Elektrik zu sabotieren oder Mitglieder wieder zu beleben. Steigen die Familienmitglieder in der Hierarchie weiter nach oben, erhalten Sie eine weitere Fähigkeit, die man selbst bestimmen kann. Man schickt sie also sozusagen auf Instant-Schulung. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl seiner Leute ist die Waffenlizenz. Zu Beginn stehen diverse Waffen zur Verfügung. Im Laufe des Spiels (zumeist in den Anwesen der verfeindeten Familien) findet man 'bessere' Waffen, welche ein höheres Level der Waffenlizenz voraussetzen. Daher ist es unter Umständen später notwendig, sich von seinen eigenen Leuten zu 'entledigen', um Bessere anwerben zu können.

godfather2-2Das Vorgehen im Spiel selbst bleibt jedoch von Anfang bis Ende nahezu gleich. Neue Stadt - neue Feinfamilie. Deren Racks einnehmen, die eigenen Verteidigen und anschließend das Familienanwesen zerstören, um die Familie auszulöschen. Um sich vor gegnerischen Angriffen einigermaßen zu schützen kann man nach und nach einzelne Mitglieder der verfeindeten Familien ausschalten. Dazu benötigt man allerdings erst Informationen wo diese sich aufhalten und wie diese zu eliminieren sind. Werden die Gegner nämlich nicht nach 'Vorschrift' getötet, landen Sie nur im Krankenhaus und begegnen einem nach kurzer Zeit wieder. Die Informationen, ob der Gegner mit einem Schuss in den Kopf, einem Schubser über eine Brüstung oder per Strangulation ermordert werden soll, erhält man gegen kleine Dienstleistungen von normalen Bürgern. Diese Dienstleistungen bestehen z.B. aus der Liquidierung von anderen Bürgern, Sabotageakten oder der 'Zurechtweisung' von Mitmenschen durch schlagkräftige Argumente.

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Fazit

Ich habe mich bei dieser Review nur auf den Singleplayerteil beschränkt. Leider kann das Spiel nicht wirklich überzeugen. Den Gegnern mangelt es, genau wie den eigenen Leuten, an Intelligenz. So laufen sie überall hin, nur nicht dorthin, wohin sie sollen. Deckung suchen sie sich auch eher selten, so dass die meisten Kämpfe eher in einem offenen Schlagabtausch enden, als in einer gepflegten Schießerei.

Die Story ist recht linear, so dass einem nur die Wahl bleibt, welche Racks oder welchen Crimring man nun als erstes sein Eigen nennen möchte. Aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades habe ich mich im Laufe des Spiels auf das Einnehmen der Racks und das Zerstören der Familienanwesen konzentriert, ohne die Mitglieder der Familien vorher einzeln auszuschalten. Leider war nach weniger als 13 Spielstunden der Spaß vorbei, da schon das Ende des Singleplayer-Teils erreicht war. Diese 13 Stunden hat mir das Spiel allerdings die Langweile gut vertrieben.

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