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Return to Castle Wolfenstein 2 – Review

// August 24th, 2009 // Spiele

Nach den Spielen Wolfstein, welches viele noch aus den Zeiten von 486 und Co. kennen und Return to Castle Wolfenstein, steht nun der neueste Teil der Triologie in den Regalen der Kaufhäuser.

In dem Spiel welches von id Software und Raven Software gebaut und von Activision vertrieben wird, schlüpft man in die Rolle des OSA Agenten BJ Blazkowicz, welcher zusammen mit dem Widerstand in Isenstadt gegen die Nazi Horden antritt.

Nachdem man direkt zu Beginn schnell in das Spiel einsteigt und gleich mit Geheimdokumenten, Sprengstoff, Granaten und der MP40 konfrontiert wird, laufen einem auch schon die ersten “Wölfe” (so werden die Nazis in RTCW 2 genannt) über den Weg. Hier gilt es sich, mit Hilfe einiger Widerstandskämpfer, den Weg durch den Bahnhof in die äußeren Teile der Stadt freizukämpfen. Doch schon nach kurzer Zeit scheint eines klar: man kämpft nicht nur gegen SS und SA Schergen sondern auch gegen wesentlich fiesere und vor allem nicht oder zumindest nicht mehr menschliche Gegner.


Neben den Bezirken Ost, West und der Innenstadt, in welchen sich sowohl Schwarzmärkte als auch die Unterschlüpfe der Widerstandsgruppen “Kreisauer Kreis” und “Goldener Morgen” befinden, gibt es zahlreiche Gebäude und Einrichtungen (z.B. ein Flugfeld, eine Ausgrabungsstätte, ein Krankenhaus, ein Bauernhof, etc.) außerhalb der Stadt, welche schnell unsere Aufmerksamkeit erringen. Hier scheint es, als würden Experimente von hochrangigen Offizieren und Generälen mit Spezialaufträgen durchgeführt, welche an der nächsten Evolutionsstufe der Nazi-Soldaten basteln.

Dabei stehen einem früher oder später u.a. stark gepanzerte Gegner mit einer Art Plasmawaffe oder unsichtbare Assassinen in SS-Uniform und Spezialklingen gegenüber, die mit den herkömmlichen Schusswaffen nur zu besiegen sind. Neben den gebräuchlichen Waffen der damaligen Zeit, wie z.B. der MP40, der MP43 (war es nicht eigentlich eine MP44?) und einem Flammenwerfer, wird das Arsenal noch durch eine Partikelkanone, ein Tesla-Gewehr und die Leichenfaust 44 ergänzt. Letztere ist das ultimative Schmuckstück der Sammlung. Sie verpufft jeglichen Gegner innerhalb einer Sekunde.

Mit dem in der Stadt und den Missionen gefunden Goldstücken lassen sich im Schwarzmarkt dringend benötigte Upgrades für die Waffen kaufen. Darunter gehören z.B. Rückstoßdämpfer für die Genauigkeit, Rundmagazine für die Munition, Großkaliber für die Durchschlagskraft, Ladestreifen und ein Zielfernrohr für die Mauser K98. Da aber auch mit diesen Waffen der Krieg nicht gewonnen werden kann, haben die Entwickler (oder höhere Mächte) sich eine Art Paralleluniversum (genannt Schleier) zu nutze gemacht. Um auch wirklich Kraft aus diesem Schleier zu schöpfen, findet man im Laufe der Story insgesamt vier Kristalle. Der Schleier-Kristall lässt einen in die andere Dimension eintauchen und öffnet einem (im wahrsten Sinne des Wortes) ganz neue Wege, der Schild absorbiert vom Gegner verursachten Schaden, der Verstärken-Kristall hilft einem auch durch gegnerische Verteidigungen und Schilde zu schießen und die Zeitdehnung spricht für sich (Timeshift lässt grüßen).

Alles in allem ein wirklich gelungenes Spiel und auch ich bin gerade erst bei ca. 75% der Story, sofern man sich auf die InGame-Statistiken verlassen kann. Die Missionen abseits der eigentlichen Story, die Zwischengegner und Filmsequenzen lockern das Spiel auf und lassen keine Eintönigkeit aufkommen. Die Grafik ist wirklich auf dem aktuellen Stand der Technik und auch das Flair kommt nicht zu kurz.

Als Abschluss noch ein, von mir aufgenommenes und geschnittenes, Ingame-Video. Ich hoffe, es kann die gute Stimmung des Spiels vermitteln und Euch ein wenig Lust auf das Spiel machen. Viel Spaß :) (bitte in HD ansehen)

YouTube Preview Image

12 Responses to “Return to Castle Wolfenstein 2 – Review”

  1. Stephan says:

    Hach, ich hab letztens noch eine (!) Diskette mit Wolfenstein 3D gefunden, leider lief die nicht mehr....
    Hab zu wenig Zeit zum zocken, sonst würd ich das Spiel aus Nostalgiegründen mal anspielen :-(

  2. Stephan says:

    würde ich, wenn die Diskette noch funktionieren würde ;-)

  3. Time says:

    Ist aber echt schade dass es mit dem Emulator nicht geht, vielleicht schafft es mal einer dies als Onlinegame umzufunktionieren, dann wäre ich auch dabei ;-)

  4. Cool post I will continue to look out for anymore of your future posts.

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