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Vorsicht bei Paris-Hilton-Videos! Kaspersky Lab warnt vor neuen Facebook-Angreifern

// September 16th, 2009 // IT, Kaspersky, Security

Moskau/Ingolstadt, 16. September 2009 – Kaspersky Lab warnt vor einem Anstieg von Koobface-Varianten, die explizit Facebook-Nutzer im Visier haben. „Derzeit sind etwa 2.000 Versionen des Virus Koobface im Umlauf, allein heute kamen vier neue hinzu,“ so Magnus Kalkuhl, Senior Regional Researcher bei Kaspersky Lab. Ein großes Gefahrenpotenzial für die nach Aussage von Gründer Marc Zuckerberg 300 Millionen Facebook-Anwender weltweit. Der Wurm Koobface verbreitet sich über existierende Konten und deren Freundeslisten, indem er über Kommentare und Nachrichten den potenziellen Opfern einen Link beispielsweise zu einer gefälschten YouTube-Seite versendet. Möchte der Anwender das Video öffnen, wird er zum Download des aktuellen Flash-Players aufgefordert. Statt des neuen Medien-Players landet jedoch Koobface auf dem Rechner. Vorsicht ist also zum Beispiel bei Links auf Videos über Paris Hilton, Michael Jackson oder Heidi Klum geboten. Ist ein Anwender infiziert, werden über dessen Account ebenfalls Wurm-verseuchte Nachrichten an seine Freunde versendet sowie Passwörter ausgespäht und gestohlen. Kaspersky Lab warnt ausdrücklich davor, dass es Koobface nicht nur auf Facebook, sondern mittlerweile auch auf MySpace- und Twitter-User abgesehen hat. „Wer sich vor den Gefahren in sozialen Netzwerken effektiv schützen möchte, sollte seinen gesunden Menschenverstand einsetzen: Vorsicht beim Öffnen von Links in verdächtigen Nachrichten, auch wenn der Absender ein scheinbarer Freund ist,“ so Kalkuhl.

Weitere Informationen über Koobface sind unter http://www.kaspersky.com/de/presse-center?id=207566213 einsehbar. Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.

2 Responses to “Vorsicht bei Paris-Hilton-Videos! Kaspersky Lab warnt vor neuen Facebook-Angreifern”

  1. BuntspechT says:

    Sehr schöne Idee! Ich habe dein Projekt gleich mal auf meinem Blog vermerkt.

  2. Banker says:

    Oh Mann, das ist ja wirklich krass. Es gibt ja schon Spam auch bei Studivz und Twitter, aber das die Malware das extra darauf anlegt...

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