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Archive for September, 2009

Sensible Daten auf Unternehmens-Smartphones: Kaspersky Lab sorgt für mobile Sicherheit

// September 8th, 2009 // No Comments » // IT, Kaspersky, Security

Mobiler Zugriff auf Geschäftsanwendungen steigt um 200 Prozent; Kaspersky-Lösung schützt Unternehmen vor mobilen Gefahren

Moskau/Ingolstadt, 8. September 2009 – Kaspersky Lab warnt vor IT-Gefahren, die mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones im Unternehmensbereich einhergehen. Mit Kaspersky Mobile Security Enterprise Edition bietet der IT-Sicherheitsexperte einen umfassenden und adminstrierbaren Schutz für diese Endgeräte. Der Schutz von Smartphones wird als Teil einer umfassenden Strategie gegen Datenverlust (Data-Leakage-Prevention, DLP) für Unternehmen jeder Größe immer entscheidender.

Ende 2008 wies eine Studie der Analysten von J. Gold Associates darauf hin, dass sich die Zahl der in Unternehmen eingesetzten Smartphones in den kommenden drei Jahren verdoppeln wird. So rechnen die Analysten für den selben Zeitraum beim mobilen Zugriff auf Business-Applikationen mit einem Zuwachs von knapp 200 Prozent [1]. Da auf Unternehmens-Smartphones oft sensible Daten zu finden sind, steigt mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte im Unternehmensumfeld auch die Gefahr von Datenmissbrauch und -Verlust.

Der Verlust vertraulicher Daten kann für Unternehmen große finanzielle Einbussen verursachen: So müssen nach Angaben des Ponemon Institute deutsche Unternehmen durchschnittlich 2,41 Millionen Euro aufwenden, wenn sie Opfer einer Datenpanne wurden [2]. Kaspersky Mobile Security Enterprise Edition kann als optimaler Schutz in kleinen und großen Unternehmen problemlos in deren gesamte IT-Sicherheitsinfrastruktur eingebunden werden – inklusive zentraler Administration. Unternehmens-Smartphones werden somit schnell und umfassend geschützt und können bei Verlust oder Diebstahl gesperrt und sogar per GPS-Funktion wieder gefunden werden.

„Kaspersky Mobile Security Enterprise Edition bietet Unternehmen eine zuverlässige Lösung zum Schutz der Daten auf Unternehmens-Smartphones,“ so Oliver Becker, Corporate Sales Director bei Kaspersky Lab Central Europe. „Neben der Abwehr mobiler Schadprogramme oder Spam-Nachrichten bietet das Produkt zusätzliche Funktionen, um Kontakte und andere vertrauliche Daten auch im Falle eines Verlusts oder Diebstahls vor fremdem Zugriff abzusichern.“

Kaspersky Mobile Security Enterprise Edition bietet Unternehmensanwendern neben dem Schutz vor mobiler Malware und Netzwerkangriffen einen leicht zu handhabenden Diebstahlschutz. So wird beispielsweise ein verloren gegangenes Smartphone per SMS blockiert. Vertrauliche Daten können ebenfalls ferngesteuert per SMS gelöscht werden. GPS-fähige Smartphones können zudem geortet und wieder gefunden werden. IT-Administratoren profitieren auch von der zentralen Installation und Administration für die Remote-Benutzer.

Weitere Informationen zu Kaspersky Mobile Security Enterprise Edition finden Sie unter: http://www.kaspersky.com/de/mobile_security_enterprise_edition.

Aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.

[1] Die wichtigsten Ergebnisse zur Studie von J. Gold Associates sind auf Englisch verfügbar unter:
http://www.jgoldassociates.com/Press_Releases/Business_Smart_Phone_use_to_double_in_next_3_years.pdf
[2] Ergebnisse der Studie „Germany – 2008 Annual Study: Germany Cost of a Data Breach", die vom US-amerikanischen Ponemon Institute durchgeführt wurde. Die Studie kann bei http://www.pgp.com/insight/research_reports/index.html
herunter geladen werden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse kann unter http://www.computerwoche.de/subnet/hp-intel/1887975/ eingesehen werden.

Kaspersky – unbeaufsichtige Installation von Network Agent und Workstation inkl. Updates über RunOnce

// September 7th, 2009 // No Comments » // IT, Kaspersky, Tutorials

Wenn ein Unternehmen den Kaspersky Network Agent und / oder Kaspersky Anti-Virus for Windows Workstations über Betriebssystem Images ausrollen will, kann es zu Problemen kommen. Zum einen kann es passieren, dass das Administration Kit die Network Agents nicht unterscheiden kann, da alle mit der gleichen UID installiert wurden. Einen Workaround habe ich bereits unter "Installation vom Kaspersky Network Agent mittels RunOnce-Eintrag" beschrieben. Zum anderen kann passieren, dass der Vorgang der Imageerstellung bei installiertem Kaspersky Anti-Virus for Windows Workstations aufgrund des aktiven Selbschutzes oder anderer Sicherheitsfunktionen fehlschlägt. Hierfür der folgende Workaround mittels Batch-Scripting. Über das vorgestellt Batch-Script wird direkt nach der Installation der beiden Komponenten (Network Agent und Anti-Virus) ein Update vor dem notwendigen Neustart durchgeführt, um einen überflüssigen Neustart zu vermeiden.

Zuerst sollte im Administration Kit ein Remoteinstallations-Paket für die Workstation erstellt werden, welches in den "Einstellungen" den "lokalen Updatetask" beinhaltet,

Remoteinstallationspaket-Einstellungen im Administration Kit

(more...)

Feldstudie.net wieder da und läuft nun auf Strato

// September 6th, 2009 // 13 Comments » // Blog / Website

Nachdem es in derVergangenheit immer mal wieder zur Problemen mit Rechnungen und Abbuchungen für den 1und1-Rootserver, an welchem ich mich beteiligt habe, gegeben hat, habe ich mich Mitte dieser Woche für einen Umzug auf einen eigenen VServer entschieden. Während der Ausfall der Websiten schon ärgerlich genug ist, war ich über den Zeitraum der Ausfälle auch nicht mehr per Mail erreichbar. Hinzu kam noch, dass als der Server wieder von 1und1 freigeschaltet wurde, dieser nicht mehr richtig funktionierte. Im laufenden Betrieb verursachten Prozesse eine hohe Serverlast und apache und qmail / imap waren nicht erreichbar. Nach einem Neustart stellte sich dann fest, dass die initrd scheinbar defekt ist und daher der Server nicht mehr vernünftig läuft. Rettungsversuche von fastjack, eine initrd von einem lokal aufgesetzten SuSE zurückzuspielen schlugen fehl. Einzig der Boot des Notfallsystems ließ Zugriff auf die Daten zu.

Nachdem ich mir schon zwei Tage zuvor den Strato-VServer bestellt hatte und der auch bereits größtenteils eingerichtet war, entschieden Fastjack und ich, dass es wohl einfacher wäre, die Daten wegzusichern, um den Rootserver neu aufzusetzen. Nach dem die MySQL-Datenbanken gedumpt und die /var/qmail/mailnames-Verzeichnisse, welche die Mails der Postfächer enthalten, gesichert wurden, habe ich die vhosts-Verzeichnisse in Tarballs gepackt und per FTP auf den neuen Server übertragen. Erstaunlich fand ich nur, dass das Übertragen der 5,6 GB (!) von Server zu Server schneller war, als das Packen und Entpacken der Verzeichnisse über Tar.

Nun mussten nur noch die Inhalte der Backups an ihre ursprüngliche Position (/var/qmail/mailnames und /srv/www/vhosts), die Datenbanken importiert werden und die IN A-Adresse des Domainproviders auf die neue IP-Adresse umgebogen werden. Gestern Abend hat sowohl meine E-Mail-Adresse als auch die Feldstudie.net wieder ihren Dienst aufgenommen.

Was ich leider an 1und1 vermissen werde, ist die Möglichkeit einen zweiten MX Server anzugeben, welcher die Mails bei einer Serverdowntime annimmt und anschließend an das eigentliche Postfach zustellt. Dieses scheint es bei Strato nicht zu geben. Dafür habe ich bei dem neuen VServer ein automatisches Backupsystem, welches jeden Tag ein Vollbackup des kompletten VServers zieht, zu dem ich nach Bedarf zurückspringen kann, sollten Probleme aufgetreten sein. Darüber hinaus kann ich bestimmte Dateien und Verzeichnisse in ein Server- bzw. FTP-Repository ablegen bzw. sichern lassen, welches bei einer Neuinstallation des Servers nicht überschrieben wird. Dies könnte insbesondere bei einem Wechsel des Betriebssystems interessant sein.

Gegönnt habe ich mir den VServer-M, dessen Daten hier begutachtet werden können. Der Support war bisher sehr nett und (in den meisten Fällen) sehr kompetent. Einziger Wehrmutstropfen ist die gebührenpflichtige Technikhotline mit 14 Ct/Min. Wenn aber wirklich mal Not am Mann ist, ist mir das eine kompetente Hotline wert und ansonsten gibt's ja immer noch Support über E-Mail.