Mit gekaperten Rechnern bares Geld verdienen! Wer hinter dem erfolgreichen Geschäftsmodel Botnetze steht
// January 7th, 2010 // IT, Kaspersky, Security
Moskau/Ingolstadt, 07. Januar 2009 – Kaspersky Lab veröffentlicht einen neuen Hintergrundartikel mit dem Titel „Ökosystem Botnetze“, verfasst von Vitaly Kamluk, Leiter des Research Centers von Kaspersky Lab EEMEA. Dabei beschreibt der Autor zwei Gruppen, die innerhalb des Ökosystems Botnetz entscheidende Positionen einnehmen: die Entwickler und Anbieter von Schadcode sowie deren Kunden. Auf der einen Seite entwickeln und verschlüsseln Kriminelle schädlichen Code und sorgen mit so genannten Garanten-Leistungen, Bullet-Proof-Hosting-Services, der Umleitung des Traffic und Browser-Exploits für die Grundlage eines funktionierenden Botnetzes. Auf der anderen Seite stehen die Kunden von Botnetzen und illegalen Dienstleistungen: Kreditkartenbetrüger, Spammer sowie Erpresser machen mit Botnetzen bares Geld, zum Beispiel über Angriffe auf Internetanwender oder dem Missbrauch von Nutzerdaten. Das Fazit des Autors lautet: Botnetze nehmen eine Schlüsselfunktion in der cyberkriminellen Wirtschaft ein. Denn sie treiben die Entwicklung illegaler Cyber-Dienstleistungen voran. Zudem ist ein großer Teil der Cyberkriminellen auf gut ausgebaute Botnetze angewiesen, wie etwa Kreditkartenbetrüger und Spammer.
Der Hintergrundartikel „Ökosystem Botnetze“ ist unter http://www.viruslist.com/de verfügbar. Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.
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Sowas wie Botnetze habe ich noch nie gehört! Weil mich das Thema interessiert, werde ich mich auch noch deinen Link widmen, um mich näher mit der Materie zu beschäftigen.
gruß
tom
Mhm irgendwie war das ja nicht so sehr schwer rauszufinden, oder?
Ich meine ist halt wie bei jedem Markt. Es gibt Kunden - und - Anbieter.
Und alle versorgen sich untereinander.
Die Anbieter entwickeln immer bessere Tools und Programme um sich ihren eigenen Umsatz zu sichern. Und die Kunden freuen sich drüber und investieren das Geld ganz einfach um noch mehr davon zu machen. Vielleicht gibts ja Rabatt
ich habe auch manchmal den Eindruck das die ganzen anbieter der Virensoftware diese erst selber entwickeln lassen, ist doch komisch wie schnell die sonst sind
Danke für den tollen Artikel. Das war mir so noch nicht bekannt.
Na ja kann ja jetzt teuer werden, 100€ pro Spammail
Ich habe bei einem Freund mal rustock.c entfernt. Dieser Schädling war monatelang nicht bei den av- Herstellern bekannt. Wie wurde er darauf aufmerksam, dass er Teil eines Botnetztes war ? Richtig, der Provider hat ihm eine Mahnung geschickt- er hat es nicht durch die im Volksglauben bekannte Verlangsamung des PCs/der Inetverbindung gemerkt- obwohl laut 1und1 durchschnittlich 2 Mails pro Sekunde rausgehauen wurden...
Wenn nun einer über einen proxy auf einem Heimrechner cardet, crackt oder sonstiges Hammerzeug treibt wird die Polizei beim Opfer (Adresse des Proxys) anklopfen und den Rechner als Beweismaterial einsacken.
Es geht mir so auf den Sack das Leute glauben genug zu wissen und daher ohne Schutzsoftware oder nur mit Placebos wie Avira free rumzusurfen -_-
Wenn ein AV- Tool keine Heuristik hat oder nur eine sehr rudimentäre hat kauf ich mir in einem Kiddieboard nen Crypter für 10 € oder hexxe solang rum bis meine Stub undetected ist - und schon hab ich freie Bahn
Fast alle Scanner die nix kosten machen nur alle 24 Stunden ein Datenbankupdate - ich habe mal nen server gesehen, der mit avira free gesichert war :->
1. Avira free ist kein Placebo. Besser das als nichts.
2. Das Ganze hat nichts mit nem Proxy sondern einfach mit der IP-Adresse zu tun, die einem vom Provider beim Aufbau einer Inet-Verbindung zugewiesen wird.
Aber ansonsten hast Du Recht.