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Archive for Tutorials

Eine zweite Instanz von Skype öffnen

// January 20th, 2012 // 5 Comments » // IT, Tutorials

Ich nutze Skype sowohl privat als auch, mit einem zweiten Account, geschäftlich. Standardmäßig ist es leider jedoch nur Möglich, eine Instanz von Skype zu öffnen und ist so gezwungen, sich bei dem einen Konto abzumelden um sich an dem anderen anzumelden. Mit einem kleinen Trick ist es jedoch möglich, auch ein zweites Skype-Fenster zu öffnen und so mit zwei oder mehr Accounts gleichzeitig online zu sein.

Hierzu muss lediglich eine Verknüpfung von der Skype exe-Datei erstellt werden. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf die exe-Datei und wählt im Menü "Verknüpfung erstellen".

(more...)

Download einer Datei mittels WinHttp.WinHttpRequest.5.1 mit AutoIt über https-Verbindung

// November 12th, 2011 // 5 Comments » // IT, Tutorials

Vor kurzem stand ich vor dem Problem, dass ich zu einer https Seite (also einer Webseite mit SSL Verschlüsselung) ohne vertrauenswürdigem Zertifkat mittels AutoIt verbinden musste, um eine Datei herunterzuladen. Um Zugriff auf die Seite zu bekommen, ist eine Authentifizierung erforderlich, die ich per HTTP POST an den Webserver übermitteln möchte. Bei dieser ersten Verbindung hat das Script jedoch einige Zeit nicht mehr reagiert und anschließend eine Windows-Meldung geworfen, die auf das (ungültige) Zertifikat hinwies.

tamper data result

Für die Erstellung des Zugriffs verwende ich ein WinHttp.WinHttpRequest.5.1 Objekt welches ich mit ObjCreate erstelle. Anschließend prüfe ich, ob das Objekt erfolgreich erstellt wurde und breche im Fehlerfall die Funktion ab. Im Anschluss setze ich für die Option Nr. 4 den Wert 13056. Hiermit werden Fehler bzgl. SSL unterdrückt, die, wie in meinem Beispiel, durch ein nicht vertrauenswürdiges Zertifikat signiert sind.

Um den eigentlichen Login durchzuführen ist ein POST Kommando erforderlich, über welches der Benutzer und das Passwort an den Server übergeben wird. Damit man weiß, welche Inhalte ein solches Paket enthält, nutzt  man normalerweise Network Paket Analyzer wie WireShark. Da es sich hier jedoch um eine SSL verschlüsselte Verbindung handelt, funktioniert dies nicht, da der Inhalt der Pakete nicht mehr sichtbar ist. Mit dem FireFox Plugin TamperData können wir dies jedoch umgehen. Hier können wir die Paketinhalte sehen, bevor diese verschlüsselt werden. Wie auf dem Screenshot zu sehen ist, ist der Parameter "username=torsten.feld&password=xxxxxx". Dieser muss einfach mit der Methode 'Send' an den Server geschickt werden.

Damit die Datei heruntergeladen werden kann, fehlt nur noch die Methode 'Open', welche den Pfad zu der Datei angibt und wiederum mit 'Open' versendet wird. Über die Methode 'responseText' bekommen wir die Rückgabe des Servers.

Die Informationen wie Useragent, Contenttype und Referrer, welche über 'SetRequestHeader' gesetzt werden können, sind meist erforderlich, können aber gerade bei Downloads von Servern, welche eine Steuerung über ein Script unterbinden wollen, hinter's Licht führen.

Fragen dürfen gerne in den Kommentaren gestellt werden. Und hier ist ein Beispielscript:

	Local $lHttpResponse
	Local $lBaseUrl = "https://xxxxxx.srv.xxxxx.com/"
	$objhttp = ObjCreate("WinHttp.WinHttpRequest.5.1")
	If Not IsObj($objhttp) Then
		MsgBox(16,"Error","Could not connect to webserver")
		SetError(1)
		Return -1
	EndIf
	$objhttp.Option(4) = 13056 ; turns off ssl error messages and warnings
	$objhttp.Open("POST", $lBmgtBaseUrl & "login", false)
	$objhttp.SetRequestHeader("User-Agent", "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; en-US; rv:1.9.0.10) Gecko/2009042316 Firefox/3.0.10 (.NET CLR 4.0.20506)")
	$objhttp.SetRequestHeader("Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded")
	$objhttp.SetRequestHeader("Referrer", $lBmgtBaseUrl & "login")
	$objhttp.Send("username=" & $lUsername & "&" & "password=" & $lPassword)
	$objhttp.Open("POST", $lBmgtBaseUrl & "files/file.exe", false)
	$objhttp.Send
	$lHttpResponse = $objhttp.responseText

 

Maximale Anzahl von Verbindungen zu diesem Server überschritten bei Mozilla Thunderbird

// October 16th, 2011 // No Comments » // IT, Tutorials

Nachdem ich mein neues iPhone 4S konfiguriert hatte und parallel mit Thunderbird vom Notebook aus auf das IMAP-Konto meines vServers zugegriffen habe, bekam ich die Meldung "Maximale Anzahl von Verbindungen zu diesem Server überschritten" und konnte weder Mails abrufen noch senden.

Eine kurze Recherche im Internet zeigte, dass gerade bei Thunderbird mehrere parallele Verbindungen aufgebaut werden. Da ich mit sowohl mit dem iPhone als auch dem Notebook über die gleiche Internetverbindung online gehe, addieren sich diese Verbindungen natürlich. Problem hierbei ist, dass der IMAP Server die Anzahl der Verbindungen pro IP Adresse zählt.

Um hier Abhilfe zu schaffen, muss der Parameter MAXPERIP in der Konfigurationsdatei des IMAP-Servers geändert werden. Hierzu öffnen wir die Konfigurationsdatei impad im Verzeichnis /etc/courier-imap mit Nano:

root@h1636023:/etc/courier-imap# nano imapd

Anschließend ändert man den Wert für MAXPERIP auf z.B. 16 (default: 4). Damit sind 16 parallele Verbindung zum Server von einer IP möglich. Danach speichert man die Konfiguration ab und startet den Server mittels des folgenden Befehls neu:

/etc/init.d/courier-imap restart

Im Anschluss daran, sollten die Probleme behoben sein und die Meldung nicht erneut auftreten (außer man hat diverse weitere Geräte, die über die gleiche IP auf den selben Server zugreifen).

Bluescreen von NETw5s64.sys auf HP EliteBook 8540w mit Intel Centrino Ultimate-N 6300 AGN WLan Adapter

// October 12th, 2011 // No Comments » // IT, Tutorials

Ich fahre mein Notebook grundsätzlich nur selten herunter. Meist nur dann, wenn wichtige Updates anstehen (AntiVirus / Windows), die zwingend einen Neustart erfordern. In den vergangenen Tagen hatte ich allerdings häufiger das Problem, dass beim 'Zuklappen' des Notebooks und das damit zusammenhängende Wcchseln in den Ruhezustand einen Bluescreen (BSOD) verursachte.

Zuerst ging ich von einer Inkompatibilität von Avira Professional Security 2012 mit einer anderen Software oder Komponente auf dem Notebook aus, da auf diesem nahezu jede einzelne Alpha- und Beta-Version der APS installiert wurde. Nach einem kurzen Blick in das vollständige Speicherabbild, welches ich grundsätzlich nach der Installation von Windows konfiguriere, wurde mir jedoch klar, dass es nicht am AntiVirus sondern einem Hardware-Treiber liegt: (more...)

Acronis Neustart unterdrücken

// April 7th, 2011 // 3 Comments » // IT, Tutorials

Nach der Installation von Acronis TrueImage, verlangt die Anwendung vor der Benutzung einen Neustart. Je nachdem, was man jedoch an (dringenden) Aufgaben durchführen möchte, ist dies nicht unbedingt notwendig. Möchte man also direkt die Funktionen von Acronis nutzen, kann man in der Registry im Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Acronis\InstallReboot" den Eintrag "AcronisRebootNeeded0" umbenennen oder löschen und schon startet Acronis.

Useragent String in Firefox beliebig ändern

// April 6th, 2011 // No Comments » // IT, Tutorials

Aufgrund eines aktuellen Projekts war es nötig zu testen, wie sich der Zugriff auf einen Webserver mit einem anderen Useragent String äußert.

Da der zu testenden String von keinem Browser erzeugt wird, kamen 'normale' Plugins nicht in Frage, die z.B. beim Surfen mit dem Firefox einen Internet Explorer vorgaukeln. Auf beatnikpad.com bin ich jedoch fündig geworden. Um den Useragent String manuell auf einen beliebigen Wert zu setzen, kann man wie folgt vorgehen:

  1. Öffnen eines neuen Tabs im Firefox
  2. Eingeben von "about:config" in die Adressezeile und laden der Seite
  3. Hier öffnet man mit der rechten Maustaste das Kontextmenü und wählt "New" und im Untermenü "String"
  4. In dem neuen Fenster gibt man für "New string value" "general.useragent.override" ein und bestätigt mit "OK"
  5. Im folgenden Fenster kann man den Useragent String eingeben, mit welchem sich der Browser bei Webservern / Webseiten melden soll

Möchte man anschließend den Useragent String überprüfen, kann man dies auf der Seite whatsmyuseragent.com.