Ernst Zündel – Kommentar(e)

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  • dKp

    Hmm.. Kann man hier quoten? Oder im Falle des nicht funktionierens wenigstens editieren? Keine Ahnung.. Verzeiht mir also, wenn hier ein Quote ist, der nicht als solcher angezeigt wird. Denn in dem Falle hats nicht geklappt und ich konnte es nichtmal per Edit entfernen. ^^

    Man kann gespaltener Meinung bzgl. dieses Themas sein. Jedoch finde ich, dass dieses Thema einen Blogeintrag verdient.

    Das hat es definitiv.. Auch wenn ich der erste bin, der sich dazu äußert.. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird meine Meinung – wie gewohnt – polarisieren.

    Wenngleich ich nicht viel von faschistoidem (wie auch autonomem) Gedankengut halte, kann ich hier gut die Sicht des Amerikaners nachvollziehen.

    Zündel mag was seine Ansichten betrifft reichlich fehlgeleitet sein, dennoch hat er sich in diesem Lande nichts zuschulde kommen lassen. Weshalb kann er dann also hier verurteilt werden?
    Aufgrund seiner vermutlich immer noch gültigen deutschen Staatsbürgerschaft? Okay, die angeblichen Verbrechen beging er aber in einem anderen Land, ja sogar auf einem gänzlich anderen Kontinent. Warum kümmern die sich nicht darum?

    Ach richtig, weil im Grunde alle Länder – mit Ausnahme von Deutschland – straffällige Einwanderer in ihr Ursprungsland abschieben, anstatt sie im eigenen Land zu inhaftieren und somit die Gesellschaft mit weiteren Steuern zu belasten.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema.. Wie gesagt, in Deutschland hat Zündel – dem Bericht zufolge – nichts verbrochen, weshalb man ihn in irgendeiner Weise belangen könnte. Wenn er in einem anderen Land faschistisches, antisemitisches Gedankengut verbreitet, ist es das Problem des betroffenen Landes und geht uns im Grunde rein gar nichts an.

    Wir propagieren das Recht auf freie Meinungsäußerung, wie der amerikanische Abgeordnete so treffend beschrieben hat. Möge ein Mensch auch Unrecht mit seiner Meinung haben, so steht sie ihm dennoch zu.

    Müssen wir uns von Seiten eines Gerichtes bevormunden lassen, indem es uns unterstellt, daß wir naiv genug sind den Reden eines verblendeten Menschen Glauben zu schenken?

    Will uns das Gericht also für dumm verkaufen?

    Zündel hat mit seiner Forderung hier vor Gericht sicher provoziert, das steht wohl außer Frage.
    Die Taten eines Menschen, welche er in einem anderen Land angeblich begangen haben mag hierzulandes gerichtbar zu machen, ist meines Erachtens nach allerdings beschämend.

    dKp